Das Pfändungsschutzkonto – sichert das Arbeitslosengeld vor Pfändungen

PfändungsschutzkontoDas Pfändungsschutzkonto soll das eigene Einkommen vor den Gläubigern sichern. Andere Möglichkeiten gibt es in der heutigen Zeit nicht mehr. Nur dann, wenn das Girokonto ein P Konto ist, kann der Schuldner bei einer Kontopfändung auch über sein Guthaben verfügen.

Gerade die Menschen, die wegen einer Arbeitslosigkeit plötzlich mit deutlich weniger Geld auskommen müssen, haben erfahren, dass dieses ein Schritt in die Schulden sein kann. Rechnungen und Mahnungen stapeln sich, weil sie eben nicht, wie früher von dem Einkommen bezahlt werden können. Wer nicht rechtzeitig aktiv wird, der wird nicht vermeiden können, dass die Gläubiger zu den Mitteln der Pfändung greifen. Wenn der Gläubiger eine Kontopfändung ansetzt, wird der Schuldner dieses dann merken, wenn mit dem Konto keine Transaktionen mehr möglich sind. Auch, wenn Guthaben auf dem Konto sich befindet, darf dieses nicht ausgezahlt werden.

Die Vorsprache bei der Bank kann klarheit schaffen, ob eine Pfändung auf dem Konto vorliegt. Der weitere Schritt sollte der sein, dass die Schulden umgehend bezahlt werden. Wer dieses nicht auf einmal kann, der sollte erst einmal bei der Bank das Konto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln, sodass der Freibetrag jeden Monat ausgezahlt werden kann. Die Kontaktaufnahme mit dem Gläubiger sollte dennoch erfolgen, damit eine Einigung getroffen werden kann.

Mit der Umwandlung in das Pfändungsschutzkonto sind die Einnahmen gesichert, die den Pfändungsfreibetrag nicht überschreiten. Dieser liegt bei einer Person bei 1028,89€, kann aber individuell erhöht werden, wenn auch Kinder und Ehepartner unterhalten werden müssen. Eine Erhöhung kann auch erfolgen, wenn Kindergeld oder andere Sozialleistungen auf dem Konto gutgeschrieben werden.