Vermögen

Bei Antragsstellung muss Auskunft über das eigene Vermögen und das aller personen in der Bedarfsgemeinschaft gegeben werden. Die ARGE prüft, ob das Vermögen angerechnet, ja sogar verwertet werden muss. Die Folgen können geringere Leistungszahlungen sein, oder dass eine Zahlung erst dann einsetzt, wenn das Vermögen aufgebraucht ist. Jedem steht ein Freibetrag für das eigene Vermögen zu, welches weder angerechnet noch verwertet werden darf. Die Höhe ist durch das Alter geregelt.

Zu dem Vermögen gehört Bargeld, Sparguthaben in jeglicher Form, aber auch materielle Dinge, wie ein Eigentum oder ein KFZ. Bedingung ist es, dass der Hilfebedürftige über dieses frei verfügen kann. Wenn die Immobilie noch nicht abbezahlt, also auf Kredit gekauft wird, dann wird dieses eben nicht angerechnet werden können. Vorgeschrieben ist es, dass das Vermögen dann eingesetzt wird, wenn es sich lohnt. Bei Lebensversicherungen, die noch gekündigt werden müssen, besteht das Risiko, dass der dann erhaltende Wert deutlich geringer wird, da hohe Kosten zum Abzug gebracht werden, und das Vermögen somit nicht die grenze überschreiten wird.

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