Sanktionen

Die Agentur für Arbeit zahlt den Lebensunterhalt, dafür muss der Empfänger aber auch dafür sorgen, alles daran zu setzen, dass er in das Arbeitsleben wieder eingegliedert werden kann. Erkennen die Stellen hier Probleme, so werden sie Sanktionen erheben. Diese sind auf verschiedenen Ebenen zu finden, ziehen aber alle nach sich, dass die Leistungen, im schlimmsten Fall, gekürzt werden können. Kommen die Arbeitslosen ihrer Meldepflicht nicht nach, wird bei dem ersten Vergehen eine Mahnung ausgesprochen. Bei einem wiederholten Verstoß gegen diese Verpflichtung, wird es zu einer Kürzung des Arbeitslosengeldes kommen. Auch Fortbildungen und andere Eingliederungsmaßnahmen müssen durchlaufen werden. Wird sich auch hier verweigert, wird das zuständige Amt auch hier Sanktionen aussprechen, sodass eine Kürzung der Bezüge oder gar ein Wegfall die Folge sein kann. Die Dauer und die Höhe ist in Abhängigkeit von der Pflicht zu sehen. Die Sanktion kann auch über 12 Wochen laufen.

Ausgenommen von der Sanktion sind die Gründe, die eine Handlung erforderten, die aus wichtigem Grund geschehen sind. Diese Gründe müssen aber belegt werden. Wird eine Arbeit eigenständig gekündigt, liegt ein solcher Grund z.B. bei Mobbing vor. Die Agentur für Arbeit entscheidet hier immer individuell, ob die Sanktionen verhängt werden, oder nicht.

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