Girokonto für Arbeitslose

Girokonto für ArbeitsloseAuch Arbeitslose sind mittlerweile auf ein Girokonto angewiesen, da dieses nicht nur für das Arbeitslosengeld, sondern auch für Überweisungen benötigt wird.

Erschwerend kommt hinzu, dass Arbeitslose nicht nur über ein geringes Einkommen verfügen, sondern häufig auch Schulden haben, die nicht mehr bedient werden können. Dies führt zwangsläufig zu einer schlechten Bonität, welche sich durch negative Schufa-Einträge auszeichnet. Viele Banken kündigen in diesem Fall bestehende Girokonten und verweigern die Eröffnung neuer Konten.

Leben ohne Girokonto

Schätzungen zufolge haben mehr als eine Millionen Bundesbürger kein eigenes Girokonto und können daher nicht am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen. Dies hat zur Folge, dass Rechnungen nur mit dem hohen Aufwand einer Barüberweisung gezahlt werden können, welche zudem kräftig ins Geld gehen. Aus diesem Grund verwundert es nicht, dass vielen Betroffenen der Weg aus den Schulden schwer fällt.

Girokonto ohne Schufa: Abhilfe ist möglich

Auch wenn sich viele Banken weigern, ein solches Girokonto ohne Schufa zu eröffnen, wird man im Internet bei der Suche nach einem schufafreien Girokonto fündig. Hierbei gilt es zu beachten, dass sich gerade im Internet viele unseriöse Anbieter tummeln.

Die Schwäbische Bank AG bietet mit der Global MasterCard Premium ein schufafreies Girokonto inkl. Prepaid-Kreditkarte an. Die jährliche Grundgebühr liegt hierbei nur bei 68 Euro, also knapp sechs Euro pro Monat. Hinzu kommt eine geringe Gebühr für Überweisungen und Bargeldabhebungen.

Natürlich lässt sich dieses schufafreie Konto auch als so genanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) nutzen. Auf Antrag wird hierbei ein Pfändungsschutzbetrag in Höhe von monatlich 1.030 Euro (alleinstehende) eingerichtet. Einkommen unterhalb dieser Grenze sind vor einer Pfändung geschützt, so das Fachportal PKonto.com. Es lohnt sich also, das Konto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln, um so unnötige Kontopfändungen zu vermeiden.